Bericht Giessener Anzeiger / 19.01.2026
Der Hungener Carneval Verein lockte 266 Besucherinnen in die Narrhalla. Das vierstündige Programm bot Gardetanz, Sketche und spektakuläre Shows.
Närrische Galaxien wurden beim Weiberfasching des Hungener Carneval Vereins (HCV) in der Bürgerhaus-Narrhalla in Villingen erschlossen. Svenja Vornlocher moderierte im Astronautenanzug das 244-minütige Programm, das 111 Akteure auf der Bühne den 266 begeisterten Besucherinnen präsentierten. Andre Schüler geleitete musikalisch durch den Abend. Für die Verpflegung und die Bedienung sorgte an diesem Abend die Männerwelt. Und das kam bestens an, als der Abflug begann und unter dem Motto „HCV Galaxie“ die Dance-Company des HCV ihren Gardetanz unter der Leitung von Dorothea Schultheis präsentierte. Klaus Wolf und Jochen Strunk hatten als „Bousseldanden“ die Lacher auf ihrer Seite, und nach zahlreichen Lachsalven sorgten dann die „Sprinkles“ als tanzende Kriegerinnen unter der Leitung von Ann-Sophie Paul und Jana See für Begeisterung. Tante Käthe und Tante Hilde aus Berstadt unterhielten die Besucherinnen mit ihren pointierten Geschichten. Anschließend schwebten die 44 Beine der „Marching System“ des HCV unter der Leitung von Jamie Reiflicher, Melina Wagner, Franzi Hessler und Chiapas Uljushev als „Pfadfinderinnen“ über die Bühne und blieben auch auf dieser, als ihnen ein Bär begegnete. Gruselig ging es nach einer ersten Pause zunächst mit einem Schwarzlichttanz der HCV-Grasseehübber und anschließend beim Hexentanz der von Emely Philp und Alleen Schmidt geleiteten HCV „Freaky Flames“ weiter. Gekonnte Flugeinlagen zeigten auch das Männerballett der Elefantenfüße aus Muschenheim, das spektakulär das „5. Element“ tänzerisch in Szene setzte. Ihren Tanz hatten die strammen Waden aus der Nachbarstadt mit einem Blick zu den Sternen begonnen. Ein rauchender Vulkan auf der Bühne, leuchtende Smartphones im Saal, dann ging es mit den Elefantenfüßen los. Nach diesem Hingucker startete eine besondere Playbackshow mit einer musikalischen Zeitreise. Dabei waren die zu hörenden Stimmungskracher an die Geburtsjahre der Akteure von 1968 bis 1999 angelehnt – ein närrisches Spektakel, das mit einer Rakete belohnt wurde. Mit klassischer Gardepower überzeugten die Red Diamonds unter Peggy Förster und Michelle Schäfer, während Claudia und Christian Uhl aus Freienseen als „Adam und Eva“ das närrische Paradies aufmischten. Das Männerballett Schenkelschwinger ließ mit „Back to Bembel“ die Halle beben, ehe das Gesangstrio Verena Emmel, Vanessa Stania und Johanna van der Meer mit Hits von ABBA bis hin zu „Bella Napoli“ für Gänsehaut sorgte und zum Finale überleitete.

